„Auch Babysitten will gelernt sein“

Eine Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und dem Netzwerk der Frühen Hilfen „Starkes Aufwachsen in Stolberg“.

Babysitten ist eine Tätigkeit, durch die Jugendliche ihr Taschengeld aufbessern können und die Spaß macht. Auch ist es eine Arbeit, die gut mit schulischen Anforderungen vereinbart werden kann. Doch viele Eltern, die einen Babysitter suchen, fragen nach einer Qualifizierung, besonders wenn es sich um Babys handelt.

Deswegen bietet das Jugendamt Stolberg gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz zertifizierte Babysitterkurse für Jugendliche ab 15 Jahren an.

In diesem eintägigen Kurs werden Grundwissen zur Babypflege, Spielmöglichkeiten mit Kindern, Rechte und Pflichten des Babysitters, Unfallverhütung und vieles mehr vermittelt. Danach erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat durch das DRK.

Die Schulung findet am Samstag, den 9. Mai 2015 von 9-16 Uhr im Kultur- und Generationenhaus (Kugel), Breslauer Straße 3, 52222 Stolberg statt. Es wird ein Unkostenbeitrag von 5 Euro erhoben.

Weitere Informationen oder Anmeldungen zum Kurs erhalten Interessierte bei:
Frau Biedenbach, DRK Aachen, Tel.: 0241-18025-240
Frau Röwer, Jugendamt Stolberg, Tel.: 02402-13 321

Ratgeber Cyber MobbingKinder und Jugendliche nutzen intensiv die digitalen Möglichkeiten, um mit ihren Freunden zu kommunizieren oder sich in sozialen Netzwerken darzustellen und zu präsentieren. Die zunehmende mobile Nutzung des Internets unterstützt diese Entwicklung.

Die EU-Initiative „klicksafe.de“ hat einen von Experten entwickelten Ratgeber veröffentlicht, der Eltern, Pädagogen, Betroffenen und anderen Interessierten die Besonderheiten, Funktionen sowie mögliche Auslöser und die Verbreitung des Cyber-Mobbing näher bringen soll.  Darüber hinaus erläutert der Ratgeber, welche vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden können, wie man Cyber-Mobbing erkennt und wie man sich als Eltern, Pädagogen, oder Betroffener selbst, verhalten sollte. Weiterhin wird erläutert, inwiefern Cyber-Mobbing strafbar ist und welche rechtlichen Mittel möglich sind.

Der Ratgeber ist unter http://www.klicksafe.de/service/materialien/broschueren-ratgeber/ratgeber-cyber-mobbing/ abrufbar.

(Quelle: Newsletter „Rechtsfragen der Jugendhilfe“/ Ausgabe April 2015)

Fachtag-ImBlick-FlyerFachtag der Steuerungsgruppe „Im Blick – Frühe Hilfen / Kinderschutz“ am 25.02.2015 im Eschweiler Rathaus

Gerade in den ersten Lebensjahren werden die Weichen für die spätere Entwicklung von Kindern gestellt. Emotional angenommene und fest gebundene Kinder haben später weniger Schwierigkeiten und Probleme zu erwarten, als bei einem Aufwachsen in „schwierigen Verhältnissen“.

Angebote der Frühen Hilfen von z.B. Jugendämtern, Hebammen, Gesundheitsämtern, Familienbildungs-trägern oder Familienzentren setzen daher genau in diesem frühzeitigen Stadium an; oft bereits in der Schwangerschaft.

Die Angebote der unterschiedlichsten Träger in der StädteRegion Aachen sind dabei vielfältig. Seit Jahren gibt es enge Kooperationen, innovative Projekte und eine breite Angebotspalette. Diese Vielfalt exemplarisch darzustellen, ist nun Ziel eines Fachtages am 25.02.2015  im Eschweiler Rathaus.

Aus jeder Kommune werden dabei Bausteine „Früher Hilfen“ vorgestellt, um neue Anregungen aus der Region und für die Region zu ermöglichen. Zudem wird ein Blick über den „Tellerrand“ gewagt und die Frühen Hilfen  in Belgien vorgestellt.

Die Veranstaltung wird durch die Jugendämter in der StädteRegion Aachen in Kooperationen mit dem Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen und der Polizei durchgeführt.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Informationsflyer, den Sie hier anschauen und herunterladen können (hier klicken – PDF-Datei / 400Kb).

Bis zum 18.02.2015 besteht noch die Möglichkeit der Anmeldung

per Fax an: 02403/ 71-577, oder

per Email an: sina.jumpertz@eschweiler.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 140 Personen begrenzt.

In seiner Ausgabe vom 08. Februar 2015 berichtete Super Sonntag mit der Überschrift „Gemeinsame Verantwortung“ über die fertigstellung eines „Kinderschutzreaders“. Ausführliche Informationen dazu sowie den Reader selber finden Sie hier (klicken).

  Kinderschutzreader_SuSo-08022015

Steuergruppe KindesschutzIn der StädteRegion Aachen arbeitet seit einigen Jahren eine Steuerungsgruppe Kindesschutz und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema: Kinderschutz und der Qualitätsentwicklung.

Mitarbeiter/innen der Jugendämter Alsdorf, Herzogenrath und der StädteRegion Aachen und Vertreter/innen der Heime St. Josef in Eschweiler, St. Hermann-Josef Herzogenrath und des Agnesheim Stolberg bilden gemeinsam mit der VHS Stolberg Insoweit erfahrene Fachkräfte aus, begleiten diese im Rahmen ihres beruflichen Alltags und es werden Fortbildungen für die verschiedensten Berufsgruppen in der Jugendhilfe organisiert und durchgeführt.

Für die Jugendämter und die Einrichtungen der Jugendhilfe wurden einheitliche Standards erarbeitet, mit diesen Standards wird nun seit Jahren gearbeitet. Die Instrumente im Kindesschutz wurden jetzt zu einem Kinderschutzreader für die Fachöffentlichkeit zusammengestellt, der auch hier zum download bereitsteht (siehe unten).

Kennzeichnend für die StädteRegion Aachen ist, dass diese Steuerungsgruppe paritätisch mit Mitarbeitern/innen aus der freien und öffentlichen Jugendhilfe besetzt ist.

In einer Pressekonferenz stellten einige MitarbeiterInnen der Steuerungsgruppe den neuen Kinderschutzreader am Donnerstag, den 5.2.2015 im Kinderheim St. Hermann-Josef, Bungartzstr.15, 52134 Herzogenrath, vor.

Hier (klicken) der Kinderschutzreader zum downloaden (5.4 MB, PDF-Datei).

Norbert Latz – Foto: Markus BienwaldNorbert Latz vom Jugendamt der Stadt Herzogenrath ist einer der Ansprechpartner für die Ehrenamtler in den Vereinen

Die Aachener Zeitung berichtet in ihrer Nordkreis Ausgabe vom 11.11.2014 über die Aktivitäten der Jugendämter in der StädteRegion Aachen im Hinblick auf den Jugendschutz im Karneval.

Nordkreis. Mit dem heutigen Startschuss in die „fünfte Jahreszeit“, sind auch die Karnevalsgesellschaften unserer Region wieder überall zu sehen. Damit beim Feiern und Partymachen auch der Jugendschutz stimmt, lud der Verband der Karnevalsgesellschaften Aachener Grenzlandkreise (VKAG) nun zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der Kinder- und Jugendschutz im Ehrenamt im Fokus standen.

Mit Norbert Latz vom Jugendamt der Stadt Herzogenrath, der gemeinsam mit seinen Kollegen aus dem Nordkreis über den Schutz, der für Kinder und Jugendliche notwendig ist, informierte, sprach Markus Bienwald.

Was macht gerade auch Karnevalsvereine zu Ansprechpartnern im Jugendschutz?

Latz: In Zeiten abnehmender familiärer Bindungsstrukturen sind es die Ehrenamtlichen, die für Kinder und Jugendliche zu wichtigen Bezugspersonen und vor allem auch Vorbildern werden. Das gilt natürlich auch im Karneval, wo traditionell viele junge Menschen in den Vereinen betreut werden. Hier wird angesetzt, um sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche vor Vernachlässigung, Gewalt und sexuellen Übergriffen geschützt werden. Dabei helfen die Vereinbarungen der örtlichen Jugendämter, die mit freien Trägern abgeschlossen werden.

Wie äußert sich das im Einzelnen?

Latz: Gemeint ist beispielsweise ein freiwilliges polizeiliches Führungszeugnis von ehrenamtlich Tätigen, mit dem Vereine auch im Karneval sichergehen können, dass sie niemanden ehrenamtlich beschäftigten, der vorbestraft ist, zum Beispiel wegen sexuellen Missbrauchs oder sexueller Nötigung.

Welche Aufgaben übernimmt dabei das örtliche Jugendamt?

Latz: Wir beraten und betreuen in allen Fragen rund um den Jugendschutz. Und im Rahmen des Kinder- und Jugendschutzkonzeptes sind wir auch dazu da, die Menschen für das Thema Kindeswohlgefährdung zu sensibilisieren. Wir zeigen gerne auf, was machbar ist und wo man nachfragen kann. Wir wollen Klarheit schaffen und die ehrenamtlich Tätigen nicht im Regen stehen lassen.

Wie äußern sich Misshandlungen?

Latz: Bei körperlichen Misshandlungen können es massive oder sich wiederholende Verletzungen wie Blutergüsse oder Striemen sein, die beispielsweise unter langer Kleidung versteckt werden. Seelische Gewalt kann zu Isolation in der Gruppe führen, sich aber auch darin äußern, dass ein Kind auffallend dominant ist.

Wenn nun Ehrenamtler eine Vermutung äußern, dass etwas nicht stimmt…?

Latz: … dann können sie gerne bei uns anrufen. Wir beraten, besprechen den Fall anonym und geben konkrete Handlungsempfehlungen, wie der Ehrenamtler mit dem Fall umgehen soll.

Was sollten im Verein engagierte Menschen noch mitbringen, wenn sie sich bei Ihnen melden?

Latz: Notizen über Beobachtungen, Erlebnisse und Gespräche helfen uns als Jugendamt dabei, das Gefährdungsrisiko einzuschätzen. Auch sind – falls nötig – die passenden und notwendigen Handlungsschritte zum Schutz des Kindes oder Jugendlichen so besser abstimmbar.

Wie reagierten die Vertreter der Karnevalsgesellschaften auf das Angebot?

Latz: Zwar waren bei der Veranstaltung in Alsdorf nicht so viele Vereinsvertreter wie angekündigt anwesend, doch insgesamt war es eine sehr gute Veranstaltung. Uns freut auch, dass das Thema so rege durch den VKAG begleitet und die Teilnahme den Mitgliedsvereinen ermöglicht wurde. Interessiert waren die Karnevalisten vor allem am polizeilichen Führungszeugnis und dessen Bestimmungen.

Broschüre „Schau hin und tu was“

Die Jugendämter der Städteregion Aachen haben eine Informationsbroschüre veröffentlicht, die unter dem Titel „Schau hin und tu was“ Informationen rund um Kinder- und Jugendschutz im Ehrenamt bündelt. Informationen dazu gibt es bei den Jugendämtern der Städte Alsdorf, ☏ 02404/500, Herzogenrath, 02406/83530, und Würselen, 02405/670. Für Baesweiler ist das Jugendamt der Städteregion Aachen, 0241/5198 2292 zuständig.

Bei der Geschäftsführung des Netzwerkes zur Stärkung und Förderung des Kinder- und Jugendschutzes in der Städteregion Aachen gibt es neben der Broschüre auch weitere Informationen. Die Geschäftsführung des Netzwerkes ist in der Zollernstraße 10, Amt 51.2, 52070 Aachen, oder unter ☏ 0241/5198 2492 erreichbar.

Internet: www.imblick.info

Hinsehen, aufklären, handeln: Unter diesem Motto gestalten die Polizei Aachen (Kriminalprävention), das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung StädteRegion Aachen sowie die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Monschau im Oktober einen gemeinsamen Informationsabend.

Eingeladen sind im Besonderen die Mitglieder und Verantwortlichen von Vereinen aus Monschau, Roetgen und Simmerath, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben und sie im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt zu ihnen haben.

Vier Referenten vermitteln dabei ihre jeweiligen Kenntnisse unter der Überschrift „sexueller Missbrauch in Vereinen“ und wollen mit den Vereinsangehörigen darüber ins Gespräch kommen. Neben einer inhaltlichen Einführung zur Problematik sowie der Darstellung strafrechtlicher Konsequenzen, werden auch Angebote zur Vorbeugung und Beratung vorgestellt. Die Veranstaltung trägt damit auch den Zielen des Bundeskinderschutzgesetzes Rechnung, welches im Januar 2012 in Kraft getreten ist und die ehrenamtliche Arbeit im Hinblick auf einen gelingenden Kinder- und Jugendschutz verpflichtet.

Vortragen werden Angelika Degen (Fachstelle gegen (sexuelle) Gewalt an jungen Menschen Stadt & StädteRegion Aachen), Nicole Frohne (Kriminalkommissariat 44 / Vorbeugung der Polizei), Michael Leblanc (Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Monschau) und Ralf Pauli (Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der StädteRegion Aachen).

Die Kooperationspartner wollen mit diesem Angebot an die örtlichen Vereine deren wichtige Arbeit unterstützen und Sicherheit geben, im Umgang mit einem schwierigen Thema. Ihre Absicht ist es, das ehrenamtliche Engagement zu stärken, Vereinsmitglieder zu sensibilisiert und sie zur Wachsamkeit ermutigen! Je mehr über sexualisierte Gewalt bekannt ist, desto besser können Kinder und Jugendliche geschützt werden! Schließlich müssen Kinder und Eltern das Gefühl haben, dass ihr Verein ein sicherer Ort ist!

Die Veranstaltung findet statt:

am Mittwoch, den 22. Oktober 2014

von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr

in der Aula des St. – Michael – Gymnasiums Monschau,

Walter-Scheibler-Str. 51

in 52156 Monschau.

Die Teilnahme ist kostenfrei !

Um Voranmeldung wird gebeten bei:

Nicole Frohne, Tel.: 0241 / 9577-34415, oder per E-Mail: nicole.frohne@polizei.nrw.de

Die Deutsche Kinderhilfe hat am 10.06.2014 gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2013 zu kindlichen Gewaltopfern vorgestellt.

BKA-Präsident Jörg Ziercke: Gewalt und sexueller Missbrauch an Kindern sind schwere Straftaten mit einem großen, teils lebenslang andauernden Schaden für die Opfer. So dürfen auch die in einigen Deliktsbereichen langfristig sinkenden Fallzahlen keine Entwarnung für uns sein. Im Gegenteil: jeder einzelne Fall von Gewalt an Kindern ist eine Tragödie! Daher müssen wir alles daran setzen, dass Fälle von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch noch frühzeitiger erkannt und, wo möglich, verhindert werden. Wir können Kinder aber nur dann effektiv vor Gewalt und Missbrauch schützen, wenn wir der zunehmenden Digitalisierung und Internationalisierung, vor allem im Bereich der Kinderpornographie, mit einer konsequenten international vernetzten und organisierten Strafverfolgung begegnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Deutschen Kinderhilfe

(Quelle: Bundeskriminalamt (BKA))

Spiegel Online berichtet dazu am am 10.06.2014:

Kriminalstatistik: 153 Kinder starben durch Gewalt und Vernachlässigung

Tausende Misshandlungen, sexueller Missbrauch, Tod durch Vernachlässigung und brutale Übergriffe: Gewalt gegen Kinder ist in Deutschland noch immer trauriger Alltag. Experten fordern besser ausgestattete Jugendämter – doch auch Nachbarn, Lehrer und Ärzte sind in der Pflicht.
(mehr)

Die Zeit titelt am 10.06.2014:

Zahl getöteter Kinder in Deutschland gesunken

In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Kinder durch Gewalt und Vernachlässigung gestorben. Gestiegen ist die Zahl der Kindesmisshandlungen

(mehr)

Die Welt Online informiert am 10.06.2014:

Jede Woche sterben drei Kinder durch Gewalt

2013 kamen in Deutschland 153 Kinder durch Gewalt ums Leben, die meisten der Opfer waren jünger als sechs Jahre. Die Zahl ging leicht zurück – dagegen wurden mehr Fälle von Misshandlung angezeigt.

(mehr)

In seiner Ausgabe 1/2014 berichtet die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V., Köln, über eine Studie des Landesverbandes NRW des Deutschen Kinderschutzbundes zum Thema „Notinseln“:

„Kerngedanke der Projektes „Notinsel“ ist, dass bestimmte Geschäfte und Ladenlokale sich bereit erklären, Kindern in Not zu helfen, und dies mit einem Aufkleber im Schaufenster kundtun. Schon im AJS Forum 1/2010 hat sich die AJS kritisch mit dem Projekt „Notinseln“ beschäftigt.

Nun hat der Landesverband NRW des Deutschen Kinderschutzbundes eine Studie veröffentlicht: „Ergebnisse der kritischen Auseinandersetzung mit Notinseln & Co“. Auf 30 Seiten werden die Notinsel–Projekte beleuchtet und sinnvolle Hilfemöglichkeiten für Kinder diskutiert. Das Besondere an der Untersuchung: Es wurden Kinder nach ihrer Einschätzung befragt, was oder wer ihnen helfen könnte. Und das sollten doch alle Erwachsenen sein.

www.dksb-nrw.de

Dirket zur Studie geht´s hier hin (klicken).

Die örtlichen Informationsveranmstaltungen der Jugendämter in der Städteregion Aachen zur Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzkonzeptes wurden bislang sehr gut besucht. Es gab ein reges Interesse der Vereine, sich mit dem Thema Kinder- und Jugendschutz konstruktiv auseinander zu setzen.

Einigkeit bestand darin, Kinder und Jugendliche zu schützen. Und das hierbei vor allem auch den Vereinen eine große Verantwortung zu kommt. Schließlich erleben die vielen Ehrenamtler dort in der Arbeit die Kinder hautnah und kümmern sich um sie.

Kritisch betrachtet wurde die Regelungen des Bundeskinderschutzgesetzes, dass einige Ehrenamtler erweiterte Führungszeugnisse vorlegen sollen um zu vermeiden, dass bestimmte, einschlägig vorbestrafte Menschen vom Kontakt zu Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Vereinsarbeit abgehalten werden soll. Weniger der Umstand als solcher, vielmehr der Aufwand, der damit auf einen Verein zukommt, gab Anlass zu kritischen Bemerkungen.

Letztlich konnten die Mitarbieter/innen der Jugendämter jedoch das Verfahren transparent darstellen und den Wert für die freien Träger vermitteln. Der Abschluss einer Vereinbarung mit dem örtlichen Jugendamt ist schließlich auch ein Qualitätsmerkmal nach außen, vor allem an die Familien die ihr Kind in die Obhut eines Vereins geben, dass dort mit dem Thema Kinder- und Jugendschutz gewissenhaft umgegangen wird.

Die meistgestellten Fragen bei den Infoveranstaltungen sind in der Rubrik „Jugendschutz im Ehrenamt“ unter „Fragen und Antworten“ noch einmal exemplarisch aufgeführt. Zu weitergehenden Fragen stehen Ihnen die Ansprechpartner in ihrem Jugendamt  gerne zur Verfügung.