Kinderschutz beginnt bereits in der Schwangerschaft. Deswegen startet im Frühjahr in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern in der StädteRegion Aachen, dem Gesundheitsamt und dem kommunalen Integrationszentrums der StädteRegion Aachen sowie der Polizei, die Aufkleber Aktion „QR-Codes der Frühen Hilfen für den Mutterpass“.

Ziel der Aktion ist es, Eltern bereits ab Feststellung der Schwangerschaft über mögliche Angebote im Rahmen der Frühen Hilfen zu informieren.

Erreicht werden die Eltern mit Hilfe von Aufklebern, die von den gynäkologischen Praxen in der StädtRegion in den Mutterpass geklebt werden.

Die Aufkleber beinhalten einen QR-Code, der die werdenden Mütter und Väter auf die Internetseite ImBlick.info und dort direkt in die Rubrik „Frühe Hilfen“ weiterleitet.

Hier sind die vielfältigen Angebote der Frühen Hilfen allgemein erklärt und es zusätzlich die Möglichkeit gegeben, sich die entsprechenden Angebote in der jeweiligen Kommune anzusehen, die für die Familie zuständig ist.

Am 30. April 2024, dem internationalen Tag der gewaltfreien Erziehung, startet das Netzwerk „Frühe Hilfen / Kinderschutz“ die Kampagne:

Wir machen Kinder #unschlagbar!

Hintergrund der Kampagne der Jugendämter in der StädteRegion Aachen, des Gesundheitsamtes und des kommunalen Integrationszentrums der StädteRegion Aachen sowie der Polizei ist die gesetzliche Bestimmung, dass jedes Kind ein Recht auf Pflege und Erziehung unter Ausschluss von Gewalt, körperlicher Bestrafung, seelischen Verletzungen und anderen entwürdigenden Maßnahmen hat (§1631 Abs.2 BGB).

Mit der Aktion #unschlagbar möchte das Netzwerk auf die Folgen aufmerksam machen, denen Kinder bei häuslicher Gewalt (sowohl in Partnerschaft als auch in der Familie) ausgesetzt sind.

Vielen Eltern ist gar nicht bewusst, dass verbale oder körperliche Gewalt zwischen Erwachsenen schwerwiegende Folgen für die Entwicklung junger Menschen haben können. Auch wenn Kinder nur Zeuge solcher Übergriffe werden.

Das Netzwerkes ruft mit seiner Kampagne zu mehr Zivilcourage auf und will Betroffene ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier (klicken).

Dieses Thema bleibt aktuell: #powerstattenergy

Vom 29. September 2023 bis zum 14. Januar 2024 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Bürgerrates des Deutschen Bundestages auf insgesamt sechs Online- und drei Präsenzsitzungen zum Thema „Ernährung im Wandel. Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“ diskutiert.

Am 14. Januar hat der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ seine Empfehlungen an den Deutschen Bundestag überreicht (hier klicken). Eine Empfehlung betrifft dabei den Konsum von Energydrinks, bzw. die Altersgrenze für Energydrinks (Punkt 8).

Eine konkrete Forderung:

Die Altersgrenze muss bei mindestens 16 Jahren liegen. Nach Überprüfung eines unabhängigen wissenschaftlichen Beirats sollte die Altersgrenze auf 18 Jahre erhöht werden, falls dies empfohlen wird. (…)

Das Netzwerk Suchtprävention in der StädteRegion Aachen hat mit seiner Kampagne #powerstattenergy auf die Problematik durch den Konsum von Energy Drinks bei Kindern und Jugendlichen bereits mehrmals öffentlichkeitswirksam aufmerksam gemacht. Auch das Netzwerk spricht sich dafür aus, die Abgabe von Energy Drinks an unter 16-jährige zu vermeiden und appelliert an Abgabestellen wie Kioske, Discounter und Geschäfte für eine freiwillige Selbstverpflichtung.

Das Netzwerk will damit auch Eltern und Erziehungsberechtigte von Heranwachsenden unterstützen mitzuhelfen, den verantwortungsvollen Umgang mit der süßen Brause zu vermitteln!

Ausführliche Informationen zum Thema und zur Kampagne findet man unter www.imblick.info/aktionen/power-statt-energy/

Das Netzwerk Suchtprävention in der StädteRegion Aachen freut sich sehr über die Forderung des Bürgerrates. Er verfolgt nun aufmerksam, wie der Deutsche Bundestag auf die Empfehlungen des Bürgerrates reagiert und hofft auf eine Umsetzung.