In unserer Region gibt es viele Menschen, die sich entschlossen gegen Gewalt, Bedrohung, Rassismus, Kriminalität, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung eingesetzen. Zur Anerkennung dieser Leistung haben Stadt und StädteRegion Aachen in diesem Jahr zum dritten Mal den städteregionalen Bürgerpreis für Zivilcourage verliehen.

Ausgezeichnet wurde Axel Warstat, der Zeuge einer Prügelei in Aachen wurde. Er half dem Opfer, das bereits am Boden lag und weiter von den Tätern angegriffen wurde. Bei seinem Eingreifen wurde er selbst leicht verletzt.

Zweiter Preisträger war Ronald Heinz Kischkel, der beobachtete, wie eine Bushaltestelle am Reyplatz in Baesweiler mit Hakenkreuzen beschmiert wurde. Dank seines Eingreifens konnte der Täter gestellt werden.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Auszeichnung. „Mit der Einführung eines Preises für Zivilcourage wollte die StädteRegion Aachen ihre Einwohner auf die Verantwortung hinweisen, die jeder einzelne für das Zusammenleben in unserer Region trägt. Es ist nicht nur an uns Politikern und den Mitarbeitern der Verwaltung, sich für ein gutes „Miteinander“ stark zu machen. Jeder einzelne kann dazu einen Beitrag leisten“, so Etschenberg.

Preisträger Bürgerpreis Zivilcourage 2012

Preisträger Bürgerpreis Zivilcourage 2012 - (von links) Björn Jansen, Bürgermeister der Stadt Aachen, Markus Terodde, StädteRegion Aachen, Preisträger: Ronald Heinz Kischkel, Axel Warstat, Manfred Reinders, Beauftragter für das Ehrenamt Stadt Aachen, Städteregionsrat Helmut Etschenberg - Foto: Andreas Schmitter

Der Bürgerpreis Zivilcourage wurde auf Beschluss des Städteregionstages im Jahr 2009 eingerichtet und 2010 zum ersten Mal verliehen. Über die Vergabe des Bürgerpreises für Zivilcourage entscheidet eine Jury, der Vertreter der Verwaltung von Stadt und StädteRegion Aachen und politische Vertreter aus dem Städteregionstag angehören.

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